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Das Konsortium besteht aus 13 Projektpartnern aus 8 EU-Ländern (Estland, Deutschland, Italien, Lettland, Polen, Rumänien, Spanien und Schweden), die sich in die folgenden Kategorien unterteilen:

  • PATRIR (Rumänien): Projektkoordinator
  • 7 europäische Städte (Cartagena, Cluj, Dietzenbach, Linköping, Lublin, Ravenna, Riga) mit der Verpflichtung, eine effektive Integration von Drittstaatsangehörigen zu erreichen.
  • 5 technische Partner (Asociacion Ciudades Interculturales, Consorzio Comunita Brianza, Creative Ideas, Pro Arbeit, TREE), die die Städte in den unterschiedlichen Phasen, wie Verfassen des Interkulturellen Berichts, Partizipation und Definition der Integrationsstrategie und schließlich die eigentliche Umsetzung der Strategie, unterstützen.

Partners

PATRIR (Peace Action, Training and Research Institute of Romania) hat fast zwei Jahrzehnte internationale Erfahrung in Friedensförderung; Frühwarnsystemen; strategischer Konflikt- und Risikoanalyse; Mediation und Friedensprozessen; und Bekämpfung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus. PATRIR ist auch Mitglied der Arbeitsgruppe zur Prävention der Globalen Partnerschaft zur Verhütung von bewaffneten Konflikten (GPPAC) und der Globalen Allianz zur Reduzierung bewaffneter Gewalt (GAAV). Gegenwärtig arbeitet PATRIR verstärkt mit seinem Team der Abteilung für Europäischen Frieden für die Integration und Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten aus Drittstaaten in Rumänien und Osteuropa.

CCB (CONSORZIO COMUNITÀ BRIANZA) ist ein soziales Unternehmen, das sich aus 33 Partnern zusammensetzt: 25 Genossenschaften, 1 Konsortium und 7 Verbände, die in der Provinz Monza und Brianza (Region Lombardei) tätig sind. Seit 2004 hat CCB das Ziel, zusammen mit seinen Mitgliedern als politische, soziale und wirtschaftliche Einheit ein Projekt MIT und FÜR die lokale Gemeinschaft zu fördern: „Wir bemühen uns täglich, innovative und unterstützende Antworten auf die Wohlfahrtsbedürfnisse der Gemeinschaft zu entwerfen und zu liefern. Die Begrüßung von neu angekommenen Migranten stellt einen Kernbereich der Expertise von CCB dar. So führt CCB zum Beispiel seit 2011 Projekte durch, die Migranten und Asylsuchenden in den Regionen Monza und Mailand Unterkünfte und weitere unterstützende Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten von CCB steht die Entwicklung eines breiten Netzwerks von Gemeinden, Verbänden und Freiwilligen, die sich gemeinsam für die Integration von Menschen, die von der Gemeinschaft willkommen geheißen werden, einsetzen, und die zur Entwicklung einer Willkommenskultur für Drittstaatsangehörige beitragen können.

 

ADLE (Agencia de Desarrollo Local y Empleo), eine Behörde der spanischen Stadtverwaltung Cartagena, ist das Servicedrehkreuz für Arbeitssuchende und Unternehmer der Stadt und der ganzen Provinz und dadurch einer der lokalen Hauptakteure in den wirtschaftlichen und sozialen Bereichen. ADLE steht mit ihren Aktivitäten bei der Verwaltung von Beschäftigungs- und Ausbildungsprogrammen, der Förderung der Sozialwirtschaft, der Vermittlung von Beschäftigung, der Rückgewinnung ungenutzter Ressourcen und der Verwaltung von Existenzgründungsprojekten im Zentrum der lokalen Wirtschaftsentwicklung. Darüber hinaus ist ADLE auch für die Ausführung und/oder öffentliche Ausschreibung von öffentlichen Dienstleistungen verantwortlich. Als autonome öffentliche Einrichtung hat ADLE die Befugnis, in umfassender Weise an allen Programmen und Projekten in den Bereichen Beschäftigung, Unternehmertum und lokale Entwicklung teilzunehmen. Dadurch fungiert ADLE als Schlüsselakteur, der die Dienstleistungen und Strategien der Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit den übrigen lokalen sozialen und wirtschaftlichen Akteuren lenkt und koordiniert. ADLE trägt zum Wachstum aller Geschäftsbereiche im Einzugsbereich bei und verfügt über einen wichtigen strategischen Wert für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Cartagenas. Gleichzeitig arbeitet ADLE mit allen anderen Abteilungen der Stadtverwaltung in ihren jeweiligen Bereichen zusammen. Insbesondere im Hinblick auf das Diversitätsmanagement arbeitet ADLE eng mit dem Bereich Migration und Entwicklungszusammenarbeit der städtischen Abteilung für Soziales zusammen.

In der Stadtverwaltung von Cluj-Napoca gelten als lokale Behörde die folgenden Prinzipien: Verwaltungs- und Finanzautonomie, Dezentralisierung der öffentlichen Dienste, Rechtmäßigkeit und Wählbarkeit der lokalen Behörden der öffentlichen Verwaltung, Beratung der Bürger bei der Lösung von zivilen Streitigkeiten. Cluj-Napoca, das “Herz Siebenbürgens”, gilt als multiethnische und -konfessionelle Stadt mit mehreren Universitäten und einem dynamischen Geschäftsumfeld als die zweitwichtigste Stadt Rumäniens. Die jungen und hoch qualifizierten Arbeitskräfte sind ein starkes Argument dafür, Cluj-Napoca an die Spitze der europäischen Städte mit dem größten Entwicklungspotenzial zu setzen. Im Jahr 2015 war Cluj-Napoca die europäische Hauptstadt der Jugend und später, 2018, zur europäischen Stadt des Sports.

Kreisstadt Dietzenbach – wo Integration gelebt wird Dietzenbach ist Verwaltungssitz und liegt im Herzen des Kreises Offenbach (Hessen, Deutschland), unweit der Finanzmetropole Frankfurt am Main.
In Dietzenbach wohnen rund 35.000 Menschen aus 115 verschiedenen Nationen. Mit einem Anteil von 20% Unter-18-jährigen ist Dietzenbach zudem auch eine sehr junge Stadt. Dietzenbach arbeitet seit 2012 mit einem politisch autorisierten Konzept zur Integration. Die Entwicklung basiert auf einer öffentlichen Beteiligung von Hunderten von Bürgern, die in verschiedenen Gremien über Integrationsbedürfnisse diskutiert haben, und umfasst folgende Themen: Zusammenleben; Bildung; Arbeit und Wirtschaft; Politik & Partizipation; Sport & Gesundheit. Die Arbeitsgemeinschaften für die gezielten Projekte zu diesen Themen finden regelmäßig im Rathaus statt. Zusätzlich ist ein Team von qualifizierten Integrationslotsen in der Stadt unterwegs und kümmert sich um die Belange und Bedürfnisse von Bürgern mit Migrationshintergrund.

Linköping ist ein sicherer, einladender und lebensfreundlicher Ort. Hier treffen sich Jung und Alt, neu angekommene Einwanderer, Unternehmer und über 32.000 Studenten. In Linköping haben Menschen, Freizeit und Kreativität Raum zur Entfaltung. Im Stadtzentrum gibt es schöne Plätze mit Cafés und Restaurants und eine große Auswahl an Geschäften. Linköping ist eine nachhaltige Stadt, sowohl in sozialer als auch in ökologischer Hinsicht. Deshalb investieren wir in grüne Reisepläne mit Radwegen und erweiterten öffentlichen Verkehrsmitteln. Zusammen mit verschiedenen Akteuren bauen wir eine ressourceneffiziente Region auf und investieren in eine intelligente Stadt, in der Digitalisierung und Innovationen bessere Bedingungen für die Bürger schaffen. Und auch im öffentlichen Sektor bieten wir mit unseren Schulen und Angeboten zur Kinderbetreuung einen guten Service. Mit jedem Tag wächst und verändert sich Linköping: mehr Bürger, mehr Unternehmen, mehr Stadtentwicklung.

Die Lage Lublins zwischen dem kulturellen und wirtschaftlichen Osten und Westen hat seinen Charakter beeinflusst. Wir erinnern uns an das bedeutende Erbe, das sich aus der Multikulturalität der Stadt ergab, und wir pflegen seineTraditionen auf vielfältige Weise. Seit vielen Generationen gibt es in Lublin zahlreiche Vertreter nationaler, ethnischer oder religiöser Minderheiten, und heutzutage hat sich unsere Stadt zu einem lebhaften akademischen Zentrum entwickelt, das immer mehr ausländische Studenten anzieht. Mit einer dynamischen akademischen Gemeinschaft empfängt Lublin junge und aktive Menschen in einer großen Gemeinschaft von 60.000 Studenten, darunter über 7.000 ausländische Studenten. Gleichzeitig entscheiden sich die Menschen, ein eigenes Unternehmen zu gründen oder in Lublin zu arbeiten, was zur Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes beiträgt. Diese einzigartige Mischung macht Lublin zu etwas Besonderem, und wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass Lublin eine Stadt für alle ist.

Ravenna ist die Hauptstadt der Provinz Ravenna in der Region Emilia Romagna, im Nordosten Italiens, direkt an der Adriaküste. Ravenna gilt als Hauptstadt der antiken Mosaike und ist reich an Geschichte, Denkmälern und Kunstwerken und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Ravenna war einst die Hauptstadt des Weströmischen Reichs, des Ostgotischen Königreichs, dann des Byzantinischen Reichs. Heute ist das Gebiet der Provinz Ravenna in 10 Bezirke unterteilt. Es gibt mehr als 90 Städte, Dörfer und andere kleine Wohnsiedlungen: Die Stadt zählt 160.000 Einwohner. Etwa 12% der Bevölkerung kommen aus EU- und Nicht-EU-Ländern. Ravenna hat ein attraktives und einladendes historisches Zentrum mit unzähligen Geschäften und Schaufenstern von Händlern und Handwerkern, die hier eine breite Palette von Waren ausstellen. Die Kiefernwälder und Naturgebiete – reich an unschätzbarer Flora und Fauna – bilden einen integralen Bestandteil des Po Delta Regionalparks.

Die Abteilung für Bildung, Kultur und Sport der Stadtverwaltung von Riga ist zuständig für Planung und Umsetzung der städtischen Politik in den folgenden Bereichen: Bildung, Kultur, Jugend, Sport und gesellschaftliche Integration. Die Abteilung hat mehr als 300 kommunale Einrichtungen unter ihrer Aufsicht, darunter: 146 Kindergärten; 109 Schulen; 8 Freizeittreffs; 9 Kunst- und Musikschulen und 10 Sportschulen; sowie 3 Kulturzentren; 10 Zweigstellen des Kulturbüros der Stadtverwaltung; 24 Zweigstellen der Zentralbibliothek; das Profi-Orchester “Riga”; die Nationale Sporthalle Riga und die Bildungs- und Informationsdienste der Stadt Riga. Damit gewährleistet diese Abteilung vielfältige Dienstleistungen für die Einwohner und Gäste von Riga.

ACI (Association of Intercultural Cities) verwaltet das spanische Netzwerk Interkultureller Städte (RECI), ein Verbund von 20 spanischen Städten, die sich der Förderung von Diversitätsmanagement-Strategien auf der Grundlage von Interkulturalität verschrieben haben. Diese Städte tauschen Methoden, Instrumente und bewährte Verfahren aus und beteiligen sich an gemeinsamen Projekten zur Förderung der kulturellen Vielfalt. RECI wurde 2011 gegründet und trat dem 2008 vom Europarat ins Leben gerufenen Programm Interkultureller Städte (ICC) bei. ACI koordiniert auch die Entwicklung einer Anti-Gerüchte-Strategie, und folgt dabei einer innovativen Methodik, deren Ziel es ist, die gesellschaftliche Vielfalt als Potenzial für einen Wandel der Wahrnehmung, Einstellung und Verhaltensweisen in der Bevölkerung zu nutzen, um so Diskriminierung zu verhindern und das Zusammenleben zu verbessern. Gleichzeitig berät ACI öffentliche und private Organisationen bei der Ausarbeitung, Umsetzung und Bewertung strategischer Projekte und Arbeitspläne oder staatlicher Maßnahmen. Schulungsmaterialien, Diagnosen und Strategien werden ebenfalls maßgeschneidert entworfen.

Creative Ideas ist eine Nichtregierungsorganisation aus Lettland, die 2011 in der Stadt Balvi im Nordosten Lettlands gegründet wurde. Wir sind auf Kultur, Bildung, gesellschaftliche Integration und ländliche Entwicklung spezialisiert. Wir bieten informelle Bildung, Ausbildung und Mentoring, organisieren Kunstausstellungen, Wettbewerbe und kreative Workshops für verschiedene Zielgruppen. Wir arbeiten in Balvi und in der Hauptstadt Riga. Bisher haben wir mindestens 800 einzigartige Personen in unsere Projektaktivitäten einbezogen, Letten an andere Länder und Kulturen herangeführt und bei der Integration von mehr als 500 Migranten geholfen. Die Hälfte unserer Projekte wurde in internationalen Partnerschaften durchgeführt. Wir arbeiten, um Menschen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entdecken und auszuschöpfen.

Seit 2005 ist die Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR) als Kommunales Jobcenter für die Grundsicherung von Arbeitssuchenden im Bereich SGB II für den Kreis Offenbach zuständig. Der gesetzliche Auftrag ist es, Menschen in sozialen Notlagen zu unterstützen. Unsere Hauptaufgaben sind die Bereitstellung von Leistungen zur Unterstützung des Lebensunterhalts der Leistungsempfänger und ihre Integration in den Arbeitsmarkt, damit sie aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Das europäische Projektmanagement (EPM) ist ein junges innovatives Team der Pro Arbeit und für die Implementierung transnationaler Projekte verantwortlich, die unserer Organisation die konkrete Partizipation auf dem europäischen Niveau ermöglicht. Die Kernaufgabe besteht in der Konzeption und Entwicklung transnationaler Projekte zur Arbeitsmarktintegration und sozialen Innovation.

TREE ist eine Agentur, die auf die Gestaltung, Verwaltung, Nutzung und Verbreitung von Projektanträgen spezialisiert ist, die von der EU und anderen Gebern finanziert werden. TREE glaubt an die Macht der Kommunikation als Instrument zur Gestaltung, Produktion und Förderung sozialer Innovationsinitiativen und hilft jeglichen Interessensvertretern, soziale Initiativen zu entwerfen, indem sie Projektideen entwickelt und institutionelle und private Geldgeber findet, die an deren Finanzierung interessiert sind. Die Agentur reicht jährlich mehr als 20 Vorschläge bei verschiedenen öffentlichen Gebern und privaten Investoren ein, und ihre Fachleute sind immer hungrig nach neuen Ideen und zukunftsweisenden Projekten. TREE setzt auch gezielte Kommunikationsstrategien zur Unterstützung und Entwicklung sozial nützlicher Projekte um. Um die externe Kommunikation zu verbessern und Projekte Früchte tragen zu lassen, werden visuelle Erscheinungsbilder, multimediale Inhalte, Fernsehspots und Kampagnen für soziale Medien entworfen und produziert. Die Agentur hat ihren Sitz in Estland und verfügt über Büros in Brüssel und in Berlin

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