Das Projekt „European Pact for Integration“ (EPI) zielt darauf ab, aus einer Behelfslogik herauszukommen und die Qualität der bestehenden lokalen Strategien zur Förderung der Integration von Migranten* systematisch zu verbessern. Dafür werden im Rahmen des Projektes eine Reihe umfassender Maßnahmen erprobt, die schließlich zur Bestimmung und Umsetzung von Integrationsstrategien für Drittstaatsangehörige (ThirdCountryNationals) in sieben europäischen Städten führen: Cartagena, Cluj, Dietzenbach, Linköping, Lublin, Ravenna und Riga.

Um den zivilen Dialog zu fördern und konkrete Partnerschaften in den Zielstädten zu initiieren, wird EPI eine Vielzahl von Vertretern lokaler Behörden und Wohlfahrtseinrichtungen zusammenbringen, die gemeinsam mit erfahrenen zivilgesellschaftliche Organisationen und an der Basis agierenden Nichtregierungsorganisationen ein transnationales Netzwerk von Partnern und Akteuren bilden, das sich mit folgenden Aktionen für die Förderung der Integration von Drittstaatsangehörigen engagiert:

  1. Erfassung und Evaluation der bisher realisierten städtischen Aktionen zur Förderung der Integration von Migranten in einem Interkulturellen Bericht für jede Stadt. Die Ergebnisse des Berichts werden den Städten bei dem Herausarbeiten von Politikbereichen hilfreich sein, in denen eine stärkere Integration von Drittstaatsangehörigen nötig ist. Damit legt der Interkulturelle Bericht die Grundlage für die Mitgestaltung an maßgeschneiderten Lösungen.
  2. Einbeziehung der städtischen Akteure in einen partizipativen Prozess der Politikgestaltung, um Lösungen gemeinsam zu identifizieren und zu erarbeiten.
  3. Definition und Pilotumsetzung einer städtischen Integrationsstrategie in jeder Stadt.
  4. Übertragung von Projektmethoden und -ergebnissen auf europäische Ebene mithilfe von online (z.B. Website, soziale Medien, Videos) und offline Medien (z.B. Berichte, nationale Konferenzen, Abschlusskonferenzen, Europakonferenz). Zudem werden spezifische Maßnahmen zur Identifikation von Städten außerhalb des Konsortiums ergriffen, die selbst an einer Anwendung der Projektmethoden und -instrumente interessiert sind.

EPI hat am 1. Januar 2020 begonnen und läuft bis einschließlich 30. Juni 2022.
Das Projekt wird durch das AMIF-Programm der Europäischen Union mit der Zuwendungsvereinbarung 863614 gefördert.

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